Neue nordhessische Abgeordnete Martina Werner zur ersten Sitzung des EU-Parlaments / Martin Schulz bleibt Parlamentspräsident

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“

409 fraktionsübergreifende Ja-Stimmen für den alten und neuen Parlamentspräsidenten Martin Schulz. Eine davon stammt von der frischgewählten Europaabgeordneten Martina WERNER. "Mit Martin Schulz steht weiterhin eine starke Persönlichkeit an der Spitze der EU-Volksvertretung, der den Staats- und Regierungschefs auf Augenhöhe begegnet“, kommentiert die Sozialdemokratin das wichtigste Ergebnis der konstituierenden Sitzung des Europaparlaments am Dienstag in Straßburg.

Die Kasselanerin ist Nord- und Osthessens neue Stimme im Europäischen Parlament. „Es war ein tolles Gefühl, zum ersten Mal im Plenum an einer Entscheidung für ganz Europa mitzuwirken", beschreibt die SPD-Politikerin ihren Eindruck. "Zur Sitzungseröffnung haben die Straßburger Philharmoniker die Europa-Hymne angestimmt - eine richtige Gänsehaut-Atmosphäre im Plenarsaal.“ Gleichzeitig kritisiert sie das respektlose Verhalten einiger Abgeordneter: „Ich habe kein Verständnis dafür, dass einzelne rechts-nationalistische Politiker der feierlichen Eröffnung buchstäblich den Rücken kehrten.“

Die Diplomökonomin Martina WERNER wechselt vom Landkreis Kassel in das Europäische Parlament. Die Schwerpunkte ihrer Parlamentsarbeit will sie auf die Industrie- und Energiepolitik legen und sie will Europa näher an die Region holen. „Mir ist wichtig, dass die Entscheidungen dort getroffen werden, wo sie am besten aufgehoben sind. Das heißt im Zweifel vor Ort im Landkreis oder den Gemeinden.“

Die Europapolitikerin möchte Ansprechpartnerin für alle Bürgerinnen und Bürger ihrer Heimat sein, wenn sich Fragen zu EU-Themen stellen: „Europa hat in den kommenden Jahren eine Kasseler Telefonnummer“, kündigt die Sozialdemokratin an.

Veröffentlicht: 01.07.2014

© Martina Werner, MdEP
Datum des Ausdrucks: 12.08.2022