Europäische Fördergelder in den Werra-Meißner-Kreis lotsen

SPD-Europa-Kandidatin Martina Werner bereiste Landkreis

Die nordhessische Europakandidatin der SPD, Martina Werner, bereiste am vergangenen
Samstag den Werra-Meißner-Kreis. Begonnen hat der Tag mit einem Frühstück in
Berkatal-Hitzerode. Sabine Wilke vom Verein für Regionalentwicklung referierte über
europäisch geförderte Projekte in der Region und machte deutlich, dass die europäischen
Mittel –angesichts der schlechter werdenden finanziellen Spielräume in den Kommunenimmer
wichtiger werden. Ein neues kreisweites regionales Entwicklungskonzept ist
gerade in der Erarbeitung, um auch in die neue LEADER-Förderperiode aufgenommen
werden zu können. Anwesend war auch Landtagsabgeordneter Lothar Quanz.

Weiter ging es zu einer Betriebsbesichtigung nach Berkatal-Frankershausen. „Auch wenn
unsere Region mit dem demographischen Wandel zu kämpfen hat, haben wir vor Ort
sehr gut aufgestellte Betriebe, die Arbeitsplätze sichern und jungen Menschen die
Möglichkeit geben, im Werra-Meißner-Kreis zu leben“, so Bürgermeister Friedel Lenze
beim Gespräch mit dem Firmeninhaber, Herrn Schlöffel, vom Unternehmen Hupfeld und
Schlöffel.
Im Mittag ging es weiter an das Schwalbenthal nach Meißner und zum Mittagessen in
das Jugenddorf Hoher Meißner. Dort erklärte Bürgermeister Friedhelm Junghans die
Problematik des Hangrutsches am Meißner. Es bestehe dringender Handlungsbedarf.
Nur so könne das landschaftlich reizvolle Gebiet weiter touristisch vermarktet werden.
„Europäische Mittel fließen auch in die Premiumwanderwege, deren Wegenetze hier im
Werra-Meißner-Kreis sehr umfangreich ausgebaut wurden und touristisch von großer
Bedeutung für uns sind“, so Landtagsabgeordneter Dieter Franz.
Eine weitere Besichtigung stand in Sontra an. Zusammen mit Bürgermeister Karl-Heinz
Schäfer und Bürgermeisterkandidat Thomas Eckhardt wurde die ehemalige
Husarenkaserne besucht. Das Projekt „Erschließung der Konversionsflächen“ wird von
der EU aus EFRE-Mitteln gefördert. „Nur durch diese Mittel haben wir die Chance,
Gewerbeunternehmen in die Region zu holen“, so Bürgermeister Burkhard Scheld aus
Herleshausen, der ebenfalls anwesend war. Anschließend bestand noch die Gelegenheit,
Fragen an Martina Werner während eines kurzen Aufenthaltes im Motorsportheim zu
stellen.

Der Tag endete im E-Werk in Eschwege mit einem Pressegespräch und einem Interview
bei Rundfunk Meißner. Bürgermeister Friedhelm Junghans aus Meißner, die
Bürgermeisterkandidaten Jens Richter aus Bad Sooden-Alllendorf und Thomas Eckhardt
aus Sontra, sowie Martina Werner und die Unterbezirksvorsitzende Karina Fissmann
stellten sich den Fragen der Radiomoderatorin.
„Mit dieser Tour wollten wir Martina die Möglichkeit geben, sich über wichtige
europäische Projekte in der Region zu informieren, aber auch auf die Probleme und Nöte
hinweisen, die wir im Werra-Meißner-Kreis haben, damit Entscheidungen in Brüssel und
Straßburg bürgernah, kommunalfreundlich und zukunftsweisend getroffen werden
können. Mit dem Besuch von Martina und dem Besuch verschiedener Projekte möchten
wir Europa den Bürgerinnen und Bürgern greifbar machen“, so die
Unterbezirksvorsitzende Karina Fissmann abschließend.
Die Kandidatin kommt am 10. und 15. Mai nochmals in den Werra-Meißner-Kreis. Am 10.
Mai wird sie von Thorsten Schäfer-Gümbel begleitet. Zusammen möchten sie
Bürgermeisterkandidat Thomas Eckhardt in Sontra besuchen. Am 15. Mai findet eine
weitere Tour statt. Stationen sind dann in Witzenhausen, Großalmerode und Bad-
Sooden-Allendorf geplant. Auch Staatsminister Michael Roth wird an diesem Tag dabei
sein. Alle Bürgerinnen und Bürger sind hierzu herzlich eingeladen."

Veröffentlicht: 06.05.2014

© Martina Werner, MdEP
Datum des Ausdrucks: 12.08.2022