„Familienunternehmen denken langfristig und nachhaltig“: Europawahl- Kandidatin Martina Werner (SPD) besuchte Pharmagroßhändler spangropharm

Pressemitteilung von Pharma Privat - Spangropharm

Spangenberg, 24. April 2014 – Von China nach Spangenberg: Die Auswirkungen der
Globalisierung machen sich mittlerweile auch im nordhessischen Spangenberg bemerkbar.
Denn seitdem beispielsweise in China verstärkt westliche Arzneimittel geordert werden, wirkt
sich das in Form von Lieferengpässen im pharmazeutischen Großhandel aus.

Die Industrie könne manchmal einfach nicht so schnell liefern wie die Medikamente benötigt und bestellt
würden, erläutert spangropharm-Inhaber Ralph-D. Schüller. Eine kritische Entwicklung, findet
Europawahl-Kandidatin Martina Werner (SPD), die vergangene Woche den Betrieb des
privaten Pharmagroßhändlers spangropharm besuchte und sich über die aktuelle Situation
informierte. Sie wurde von Wilfried Dräger, Erster Stadtrat der Stadt Spangenberg, und
Frank-Martin Neupärtl, Landrat des Schwalm-Eder-Kreises, begleitet.

Ralph-D. Schüller, der geschäftsführende Gesellschafter der Ebert+Jacobi Gruppe, zu der
spangropharm gehört, nahm die interessierten Besucher gemeinsam mit spangropharm-
Geschäftsführer Reiner Dilchert und Prokurist Dirk Becker in Empfang. Sie sprachen über
die Ursachen von Lieferengpässen, Verbraucherschutz, Rabattverträge und die angespannte
Situation im Pharmagroßhandel durch den intensiven Wettbewerb. Auch das Thema
Verblisterung (patientenindividuelle Zuteilung von Arzneimitteln), die besonders für Pflegeund
Altenheime vorteilhaft ist, weckte bei den Gästen großes Interesse.


Nach der Einführung besichtigten die Besucher den modernen Betrieb. Stolz präsentierten
die Hausherren den hohen Automatisierungsgrad, der für die Mitarbeiter des Großhändlers
eine erhebliche Arbeitserleichterung darstellt und für eine noch schnellere Bereitstellung der
Bestellungen sorgt. Dazu gehören auch die modernen Handscanner, die bei der
Kommissionierung mit einer Fehlerquote von unter 0,3 Promille auskommen, erklärte
Geschäftsführer Reiner Dilchert beim Rundgang.


„Familienunternehmen denken langfristig und agieren nachhaltiger“, sagte Martina Werner
und betonte, dass sie sich im Falle eines Mandats bei der Europawahl am 25. Mai besonders
für die mittelständischen Betriebe einsetzen werde, um die wichtigen Arbeitsplätze zu
erhalten. „Familienunternehmen sind das Rückgrat der Region“, ergänzte Frank-Martin
Neupärtl, dem der Verbleib von spangropharm in Spangenberg besonders am Herzen liegt.
Bedenken in diese Richtung konnte Ralph-D. Schüller aber sofort ausräumen.
„spangropharm ist ein gesundes, sehr gut geführtes Unternehmen, das sich klar zum
Standort Spangenberg bekennt“, versicherte er seinen Gästen. Er betonte auch den Einsatz
für die jungen Menschen in der Region. spangropharm bilde auch in diesem Jahr wieder
rund zehn Großhandelskaufleute bzw. Fachkräfte für Lagerlogistik aus.

Veröffentlicht: 25.04.2014

© Martina Werner, MdEP
Datum des Ausdrucks: 12.08.2022